Strandgeflüster

Manchmal verschlägt es mich in Gedanken zurück ans Meer.

Ich denke an den Salzgeruch, getönt mit frischer Kaffeenote, der im Sand gekocht wurde.

Wie ich aus meiner Koje kroch, meine Füße ins Wasser steckte und danach vom Kaffee kostete. Neben mir ein Hund, ein Mann und das Meer.
Ich denke an meine Schritte zum Strandhaus, wie jeder Stein auf meinem Weg der Schönste war. Angekommen, der zweite Kaffeeschluck parat mit freundlichen Gesichtern, die noch schlaftrunken zwischen Schilf und Spielereien hervorblinzelten.
Ich denke an die Wasserquelle, wo frisches Nass aus dem Nichts kam und wir uns dort zurückzogen. Die kalte Meeresflut umhüllte den nackten Leib, die Sonne trocknete jegliche Perle und hinterließ feinen weißen Staub.
Ich denke daran, wie der Weg uns leitete und wir besessen nach Feuerholz suchten, gebündelt auf den Schultern trugen und den Weg nach Hause schlurften. Nach Hause war ein Strand, wo schon der Mann im Nebeldunst und Mondeslicht jeden Tag zuvor verharrte.
In meinen Ohren klares Rauschen der Wellen, die uns sanft nach Feuersblitz und Gitarrenklang ins Traumland zogen.
Ich denke, ich weiß und ich hoffe, dass diese Erinnerungen nie zu Ende gehen. Bald werde ich auch verstehen, warum dieser Ort ein Heiliger ist.

Mehr dazu findet ihr Hier

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