Es ist ein Jahr vergangen und du sitzt immer noch in meinen Gedanken.

Ich denke an deine großen, dunkeln Hände, wie sie ganz fest mein Gesicht fassten, küssten und du mir Rauch ins Gesicht gepustet hast.
Ich denke an deine unaufhaltbaren Pläne andere zu verletzen und dich selbst gleich mit.
Du wolltest gehen. Einfach verschwinden von diesem Planeten und hast dabei nicht gewusst, was geschah. Aber du bist im Krankenhaus wieder aufgewacht. Zusammen mit deinen Augen, die sich öffneten, öffnete sich auch ein andere Teil deiner selbst.
In dir entfachte ein Feuer, welches loderte und heißer als jeder Sonnenstrahl war.
Mit deinem Feuer verbrannte aber jegliche Vernunft, die in mir innewohnte.
Egal, was da genau geschah mit uns- mit dir und mit mir.
Jetzt, nach mehr als einem Jahr kann ich es aussprechen. Es war nicht mein Wille.
Es war nicht mein Wille mich dir zu unterwerfen, sodass du mit mir Schach spielen konntest.
Ich kann kein Schach spielen und ich bin schlecht im Spielchen spielen.
Es war nicht mein Wille unsere zwischenmenschliche Verbindung auf etwas Körperliches zu erweitern, aber dies war dir egal. Denn du konntest plötzlich das bekommen, was du wolltest.
An einem Tag, zogst du mich ins Zimmer und du hast mir befohlen zu gehorchen- dies tat ich.
Ich gehorchte.

Fortsetzung folgt

Scan 19

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