Heilig Abend

Ich bin auf der Suche nach einem gängigen Feuerzeug. Ich gehe durch die Straße und beobachte meine Umgebung.

Ich rolle mir eine Zigarette und drehe mich um. Mein Blick verfolgt die Konturen meines Leibes. Ich glitzer und strebe nach einem innerlichen glitzernden Licht. Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach einem Feuerzeug.

Mein Blick hebt sich. Ein Fenster geschmückt mit einem leuchtenden Stern. Hinter dem Fenster versteckt sich eine Seele, genauso einsam wie meine es in diesem Atemzug ist.

Meine Schritte über grauen Asphalt schwebend und vor mir tut sich ein Riese auf. Ein Stamm mot grünem Haupt. Nadeln, die pieksend wie der Schmerz meiner Worte für Andere sind.

Die Tanne erstreckt sich meterhoch, sieht das Getümmel von oben herab geschehen. Das große Leben ist bestückt mit elektrischem Licht und erstrahlt die Nebelbänke in den Gedanken der Menschen. Meine Gedanken bleiben haften beim Suchen  des Lichtes, welches mein Inneres erhellt und zum Glühen meiner Augen bringt.

Nach einiger Zeit verlässt meine Bubble die Welt.

Ich schwebe.

Ich schwebe zurück hinter die Türen, wo Wärme und die Stille auf mich warten.

Ich stehe da, nehme mir das Feuerzeug, erhitze meine Zigarette und puste den Rauch in die Luft, welche sich um meine Bubble schmiegt.

Ich bleibe still, passe mich meiner leuchtenden Umgebung an und bleibe in meinen Gedanken ganz friedlich.

Heute werde ich nicht durchdrehen.

Heute werde ich ein Licht anzünden und glühende Augen offen halten.

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