Rückblick 2017

Dieses Jahr war so ereignisreich, dass es mir kürzer vorkommt. Und obwohl Zeit etwas so Umstrittenes und Unantastbares ist, hätte ich gern die Fähigkeit kurz auf Stopp klicken zu können. Denn ich möchte alles Revue passieren lassen. Ganz in Ruhe möchte ich mich mit Kippe und Kaffee hinsetzen und nachdenken, was ich sah, was ich lernte, was ich ‚richtig’ machte und was ich vielleicht ändern möchte.
In der Vergangenheit zu lange hängen zu bleiben, sehe ich als kontraproduktiv. Aber es ist wichtig, das was war zu verstehen. Und wenn mich mit dem Hintergedanken, diesem Grund sich die Vergangenheit nochmal in die Gegenwart holt, ist es in meinen Augen absolut genehmigt. Abgesehen davon, dass ich kein allheilender Ultrapsycho bin, der hier mega krasse Tipps geben kann. Dass alles beruht nur auf eigener Erfahrung, Wissensschöpfung und Stimmen aus meinem Himmelsgedankenuniversum.

 

Lehnt euch zurück, macht euch ein Heißgetränk, nehmt Stift und Papier und überlegt selbst einmal.
Wann war ich in diesem Jahr glücklich?
Auf welchen Orten auf dieser Erde fand ich Platz?
Welche Menschen habe ich zum lachen gebracht und wer gab mir ein gutes Gefühl?
An was möchte ich festhalten, was gefällt mir?
Und was möchte ich vielleicht auf einer Feder sachte wegpusten und lieb verlassen?
Welches neue Wissen hat sich in mir verankert und gefestigt?

Haben sich neue Ziele angesammelt und welche habe ich bereits erreicht?

Wer bin ich, wo stehe ich und wo möchte ich hin?

Das sind vielleicht erstmal sehr viele Fragen auf einmal, aber diese kamen gerade in meine Gedanken geschossen und ich bin mir sicher, dass es einfachere Wege zur Beantwortung dieser Fragen gibt.

mde

Meinerseits wäre das einfache Schreiben ein Weg, aber vielleicht auch die graphische Umsetzung.
Ich fange ganz undramatisch mit den ersten Fragen an.
Ich war dieses Jahr glücklich, als Lasten von meinen Schultern fielen und sich neue Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung öffneten. Ich zog um, reiste, traf neue Leute und habe mich öfter überwunden, als zuvor. Außerdem habe ich mir zwei neue Zuhause geschaffen, zusammen mit tollen Menschen auf die ich mich wirklich verlassen kann. Zudem habe ich begonnen erneut mit professioneller Hilfe mich zu verstehen, Erlebtes zu bewältigen und zu überstehen, was mich auch zu einem glücklichen Menschen macht.

Ich habe dieses Jahr echt viel von der Welt gesehen, was ich vorher nicht gedacht hätte. Ich habe meine eigene Stadt neu erkundet. Besonders in Erinnerung bleiben meine größeren Reisen, vor allem das Trampen nach Spanien. Dort fand ich einen Platz. Ich war dieses Jahr zudem zwei Mal in den Alpen Ski fahren, durchforschte so manch’ Universitätsgebäude und wusste meine Heimat zu schätzen. Auch die ein oder andere Bühne wurde zu meinem Platz, sowie Festivals und das Heim einer anderen Familie.

mde

Das ist zugegeben eine sehr persönliche Frage. Ich brachte Menschen zum lachen, bei denen ich auch ein gutes Gefühl habe. Das kann man prima zusammenlegen. Es ist nicht immer einfach zu erkennen, wer wirklich der Seele gut tut. Das musste ich schweren Herzens auch lernen und vor allem akzeptieren.
Ich möchte an meinen Zielen festhalten, logischer Weise. Ich möchte an meiner Therapie festalten, an den besagten guttuenden Menschen, an meiner Seelenruhe und Gefühlsausdrücken. Ich möchte weiterhin so zwanglos auf Bühnen stehen, Naturprodukte ausprobieren und Wände ohne Sicherung hochklettern. Mir gefällt das Atmen, das tiefe Durchatmen und leben. Am Leben möchte ich gern festhalten.

 

Einfach etwas weg zu pusten, klingt federleicht. Ist es aber nicht, ist mir bewusst. Aber ich arbeite dran; Gefühlshemmungen, Haltlosigkeit und das mangelnde Selbstwertgefühl sind zum Beispiel Aspekte, die ich nicht gebrauchen kann. Aber sie haben mich auch zum jetzigen Menschen gemacht, so kann ich sie lieb loslassen.

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Manchmal fühlt es sich so an, als würde das Wissen kommen und gehen. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich wieder mehr Französisch gelernt habe, mich besser mit Philosophie auskenne, was aber meinem Studium zu verdanken ist. Mir selbst angelegt habe ich das Wissen, dass die Vergangenheit zu bearbeiten ist, sonst verfolgt es dich mit ins Grab. Außerdem habe ich mich selbst besser kennengelernt in dem ich eine Reise im Himmelsgedankenuniversum angetreten bin. Ich weiß, dass es okay ist nein zu sagen und ganz allgemein gesagt: Gefühle kann und sollte man aussprechen und zulassen. Ich habe viel über den Mut, die Begierde und die Menschen gelernt. Ich weiß seit diesem Jahr noch mehr über verschiedene Relationen, psychische Krankheiten und historische Gesichter.
Ich bin zufrieden mit dem Wissen, welches ich aufgesaugt habe. Hierbei geht ein großes Dankeschön an die zwei Menschen, die mich aufnehmen, gehen lassen und wertschätzen- sogar zu Heilig Abend.
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Fangen wir mit den erreichten Zielen an. Vieles habe ich bereits angesprochen, angetippt, wie mein Professor gern zu sagen pflegt. Reisen, Poetry Slam, Menschen, Gefühle, …
Mein Ziel ist es mein Leben zu leben. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Ich bin keiner dieser Menschen, der sich Vorsätze für das neue Jahr macht. Ziele kann man immer angehen, egal zu welcher Jahreszeit.
Ich bin Anne, stehe auf meiner Lebensleiter und möchte sie weiter hinaufsteigen.
Danke.

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Haltet euch nicht zurück! Ich wäre sehr erfreut über ein paar Worte von euch Lesern.
Trotz meiner kleinen Silvesterabneigung wünsche ich euch ein schönes und ereignisreiches 2018!

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