Am Anfang entfachte das Feuer, dann kam die heiße Glut und nun sind wir wie die Asche, grau und tot. Das Bettlaken trägt deinen Namen und selbst da lagen wir in den Armen der Asche, die jetzt die Überbleibsel von uns widerspiegelt. Ich rauche deine Zigarette und die Asche fällt auf mein Bein und Arm, dort wo die Wunden sich einprägen und nie verlassen.Als Nutztier trampele ich durch den Raum, lasse mich beschauen. Doch die Asche klebt an meinen Lidern und bei jedem Blinzeln rieselt sie in meine Augen und trübt meinen Blick. Als Nutztier mit leeren Blick und vollem Herz schwebe ich in den Flammen, um sie am Leben zu halten. Denn ich kann keine Asche mehr sehen. Das Beschauen widert an, wie das Bettlaken und die Wunden. Solang das Feuer seine Flammen trägt, bleibe ich ausgenutzt mit blinden Blick.

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