Der Nebel

Die Stadt liegt im Nebel,
der sich nach Sturz in die
Gassen und übern Fluss legt.
Zarte Silhouetten streichen die
Wände schwarz und weiß.
Alles Grün ist zu Asche und
alle Ziele in Träume zerfallen.
Die Stadt liegt im Nebel,
der sich nicht in die Höhe
und in der Ferne verfliegt.
Kein Zwitschern in den Ecken
ertönt , weder ein Fliegensummen.
Alles Leben ist umschlungen
mit einer seriösen Nebelschicht.
Die Stadt liegt im Nebel,
der kein Licht hineinpasst
und die Sonne nur in den
Erinnerungen der Schatten bergt,
die längst kein Hell erkennen.

2 Antworten auf „Der Nebel

  1. Frisst der Nebel die Sicherheit zu wissen wohin? Das Licht spannt sich ja nicht mehr durch die Gassen und wirft so fern es sich liest kein Kind der Freude. Was sehen, wenn ein Meer aus unklaren Silhouetten tausend Wege zeigt? Was fühlen, wenn doch alles Gleichwert schreit.

    Gefällt mir

    1. Vorerst, danke! Es ist ein wunderbares Feedback, wenn man bemerkt, dass sich jemand Gedanken über die eigenen Worte gemacht hat. Zu deiner ersten Frage: Ja, vielmehr verdeckt er sie. Es ist weder Freude, noch Leid. Wohl eher gibt es nur das trübe Grau, aber keine Leere, da die Silhouette zu sehen sind, was auch Hoffnung bedeuten könnte. Nicht der Gleichwert schreit, viel mehr ein Hin und Her, die Zerrissenheit und das Ungewisse.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s