Reisebericht Frankreich,Spanien

Semesterferien? Ja, danke.

Interrailticket gekauft, Sachen gepackt und losgefahren.

Zusammen mit meiner Reisebegleitung ging es für mich vor wenigen Wochen nach Frankreich und Spanien. Wegen des Interrailtickets, worüber ich einen extra Beitrag schrieb, reisten wir nur mit Bahn und Bus. Das klingt zwar sehr entspannt, aber nach einem Tag im Zug sitzen, hat man Lust auch mal etwas zu erkunden. Unser erster Halt war somit gleich Straßburg, wo wir eine Nacht verbrachten und uns ein Bild von dieser prächtigen Stadt machten. Wir schlenderten umher, besuchten das Europaparlament und planten unseren weiteren Reiseverlauf.

Nach dem Besuch in Straßburg ging es für uns weiter nach Avignon. Dort nahmen wir uns noch ein bisschen mehr Zeit. Auch diese Stadt beeindruckte mich sehr. Ich genoss es diese Luft und Sonnenstrahlen. Avignon hat vieles zu bieten, vor allem aber nette Menschen. Sie rückt auf meiner Favoritenliste weit nach oben.

Fun fact: als ich am Abend in Avignon ankam und ich die ersten Meter lief, schnellte ein Biber vor meinen Füßen vorbei.

Wir Zwei wussten bereits unser Ziel und nachdem wir uns von Avignon verabschiedeten, wusste wir, dass wir so schnell wie möglich nach Maro wollen. Wenn es ein Paradies auf Erden gibt, dann ist es für mich eindeutig Maro. Letztes Jahr im Sommer trampte ich dorthin (Blogbeiträge dazu gibt es natürlich auch) und seither wusste ich, dass ich nochmal zum Paradies möchte. Nach einer ewiglangen Fährt strandeten wir im Süden von Andalusien. Östlich von Malaga liegt Maro, ein Dorf, welches wegen der Tropfsteinhöhlen Touristen anzieht. Wir interessieren uns jedoch mehr für den Strand.

Am Paradies verbrachten wir 8 Tage und trafen noch auf Freunde mit denen wir gemeinsame Zeit verbrachten. Was wir so am Tag an einem Strand machten? Being an hippie, what else? Wir laßen viel, suchten Feuerholz, suchten Steine und Muscheln, machten Ausflüge zur nächsten Stadt und ließen die Seele ein wenig baumeln, indem wir Yoga machten. Die Farmer schenkten uns Bohnen und Tomaten, an den Bäumen hingen schöne Avocados und die Sonne schenkte uns Bräune. Mitten im Schilf schliefen wir mit Meeresrauschen in den Ohren ein und wachten mit ihnen auf.

An diesem Strand kann man gedankenlos werden.

Trotzdem hatte ich bestimmtes Heimweh, somit war ich relativ froh, als wir die Heimreise angetreten sind. Das Reisen ist etwas wunderbares. Ich mache nichts lieber, aber man kann es nicht leugnen, dass es nicht immer gut tut.

Während der Heimreise kamen wir noch in Malaga vorbei. Der Regen hielt uns nicht davon ab durch die Stadt zu schlürfen, am Strand ein Picknick zu machen und der Abend endete mit Sangria im Hostel. Am nächsten Tag brachte uns der Zug nach Lyon, plötzlich verflog die schöne Mittelmeerluft. Wir schliefen dort nur und reisten bereits am nächsten Morgen weiter nach Hause.

Die Reise ging 15 Tage, nicht lang, aber ausreichend. Obwohl ich wusste mit so manch Problem auf dem Buckel los zu reisen, bereue ich es nicht, sondern sehe es viel mehr als Errungenschaft. Ich sah wunderbare Städte, sagte wieder Hallo zum Paradies und weiß, dass ich nicht mehr in Spanien Zug fahren möchte.

What else? Bei Fragen, einfach in die Kommentare schreiben. Danke, bis zur nächsten Reise.

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