Nicht gehen, so lange sich hier
die Sonne nicht umsonst verliert.
Warum hinfort, wenn alles ist
und sich nicht am falschen Schein misst?
Suche den Schlüssel der Schellen,
versuch‘ den Code zu verstellen.
Wage einen winzigen Schritt
und falle schwerelos zurück.
Streiche Wände der Straßen grau,
ein Schatten umhüllt meine Haut.
Keine Nacht mit klarem Sinne,
dann ertönt grell deine Stimme.
Die Stimme mit deinem Gesicht
schleicht sich ungehindert in mich.
Dadurch mit Kopfweh schwer erwacht
und zu viel und wenig gedacht.
Nicht gehen, so lange sich hier
die Sonne nicht umsonst verliert.
Warum hinfort,wenn alles ist
und man sich hier mit Glück vollfrisst?
Ich kenne keinen Ausweg mehr,
bedaure meine Taten sehr.
Nicht ungeschehen, nur gelernt
-so stolzier‘ ich durch die Gegend.
Die Sonne sah meine Untat,
gab mir trotzdem nötige Saat.
Das gute Wachsen und Reifen
soll dann baldigst Ertrag bringen.
Stumm sitzen auf dem stillen Stuhl,
stumm, still und mit sanften Schwermut.
Beklommen liegen auf dem Bett,
Beklommen, bedacht, breitenfett.
Nicht gehen, so lange sich hier
die Sonne nicht umsonst verliert.
Warum hinfort,wenn alles ist
und man hier ganz besonders und
Willkommen ist.

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