Situation akzeptieren. Veränderung wahrnehmen und sich arrangieren.

Klingt einfach. Ist es aber nicht.

Ich stehe vor meinem inneren Krieg und kann ihm zuschauen, wie niemand sich besiegt.
Es wird gekämpft, geschlachtet und sich nie versöhnt. Die Stimmung bleibt gedämpft und desto länger ich dem Spektakel meine Aufmerksamkeit schenke, umso fester schlingt sich ein Tentakel um meinen Hals. Fester, fester und ich bekomme kaum Luft.
So stehe ich fast erstickend vor meinem Krieg. Es sind zwei Armeen und jeder möchte den Sieg. Doch solange ich davor stehe und nur blicke, wird sich nichts verändern. Beide Armeen werden weiterkämpfen, bis sich nichts mehr rührt und am Ende haben alle verloren und ich habe einen schlecht ausgehenden Krieg geführt. Dann stehe ich vor einem finsteren Schlachthof, von mir angeführt, von mir gesehen und weitergeführt.

Ungefähr so fühlt sich das an. Ich sehe zu, kann es nicht ändern und die einzige Lösung für dieses unerträgliche Gefühl ist die Akzeptanz.

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