Ich kenne dich und laufe in deine Arme

Ich falle und du fängst mich nicht auf

Ich zerschmettere und du weißt, es geht bergauf

Ich entsorge für dich jeglichen Müll

Ich werde entrümpelt von deiner Kraft

Ich entgleite und du baust Brücken gewissenhaft

Ich renne und stoße dabei an Grenzen

Ich atme und nehme dir die Luft zum Leben

Ich träume, wenn sich Zukunftsbilder ergeben

Ich sterbe jeden Tag ein Stückchen mehr

Ich laufe gegen Wände und du stehst bereit

Ich laufe wieder los und du gibst mir dabei Zeit

Ich sitze hier und schreibe, denke woanders

Ich sitze hier und denke, denke dabei nicht

Ich sitze hier und nichts befreit meine Sicht

Ich weiß, du sitzt neben mir in der Welt

Ich hoffe, du erkennst die innere Schönheit

Ich sehne mich nach deiner Einsicht und Gesundheit

1 Kommentar

  1. Ein Klagelied, in dieser Beziehung läuft was schief. Das lyrische Ich schenkt dem Gegenüber viel Aufmerksamkeit, es zieht daraus aber Mangel und Entbehrung. Die durchgezogene Anapher „ich… ich… ich“ ist ein lauter Schrei, man möchte in Gedanken dazusetzen: „Und was machst du?“ Der Titel ‚Tarifwechsel‘ deutet einen Wendepunkt an: es kann besser oder schlechter werden. Ich wünsche dem lyrischen Ich Ersteres ^^.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s