Meiner Freundin und mir ist aufgefallen, dass das Leben manchmal wie im Film ist. Wenn ich so zurückblicke, kann ich das absolut abnicken und verstehen.

Ob ich das gut finde?

Ich wünsche mir manchmal eine Lebenspause. Aber darum soll es eigentlich nicht gehen.

Ich möchte von einer weiteren Begegnung erzählen, die weitaus inspirierender war, als Vergangene ( –> Begegnungen ).

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Ich saß in einer Vorlesung bei der über Beziehungszufriedenheit gesprochen wurde, ich hörte nicht zu und verbrachte die Zeit damit einen neuen Text zu schreiben und Kaffee zu trinken.
Als ich das Gebäude verließ, trugen mich meine Beine zu einem Café, welches ich beinahe täglich besuche, um mich mit Koffein zu überschütten. Ich suchte nach einem halbwegs angenehmen Platz, setzte mich, packte meinen Laptop aus und versuchte herauszufinden, wie man ein Essay schreibt (ich habe davon keine Ahnung, wenn ihr Tipps für mich habt- ich nehme sie gerne entgegen). In meinem Kopf waren eindeutig zu viele andere Gedanken, aber immerhin schaffte ich es das mein Schreibprogramm abstürzte und ich am Ende nur eine Übersicht schrieb.

Wie auch immer.

Der Mann mir gegenüber sprach mich an, wegen eines Arbeitsblattes, welches neben mir auf dem Tisch lag. Erst schämte ich ich kurz, aber dieses Gefühl verflog sehr schnell.
Er war eine Begegnung, die ich nicht missen möchte. Es bereicherte meinen bisherigen Tag um einiges! Ich schreibe hier offen über alles mögliche, somit ich keine Hemmungen mehr habe über ernste und private Themen zu sprechen, obwohl es nicht mein Favorit beim 1. Gespräch ist.
Ich mochte seine Ansichten über die Philosophie und hörte ihm gerne zu und ich bekam von meinem Gegenüber eine positive Resonanz über meine Gedanken und Meinungen.

Bevor sich unsere Wege trennten, nannte er mir noch seinen Namen.

Als ich kurze Zeit später das Café auch verließ und über die erste Straße lief, hörte ich meinen Namen. Er war es.
„Man sieht sich immer zweimal im Leben.“

Warum erzähle ich euch davon?

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Ich finde diese kleine Geschichte und Begegnung sehr hoffnungsvoll. Es gab mir für den Tag einen kleinen Push, ließ mich weniger zweifeln und war für meine Freundin und mich der Beweis für ein filmreifes Leben.
Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Danke.

Lebenspause. Ich träume in letzter Zeit oft davon einfach allein durch einen Wald zu laufen, am Meer zu sitzen und zu genesen. Würden Kuren und Rehas wie Sand am Meer liegen oder wie Konfetti im Bett, dann wäre ich sofort bereit. Well,…

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2 Kommentare

  1. So ein Gespräch gleicht einem warmen Wind, abends, bei Sonnenuntergang am Mittelmeer – man spürt die Wärme, viel stärker als erwartet… angenehm, selbstvergessen und doch expandierend.

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