Gedicht. Berg und See

Wenn man auf einem Berg steht, der Wind jedes Haar durcheinander weht, die Nase nach noch mehr Luft fleht und allmählich die Sonne untergeht.

Wenn man an einen See sitzt, das Wasser die Kleidung vollspritzt, die Sonne nicht nur Haut, auch Herz erhitzt und ganz schnell ein Funken durch dich flitzt.

Wenn auf einem Weg Flocken tanzen, die List auf Kakao im Bett verschanzen, die Briefzeilen gefüllt mit Romanzen und du träumst im Moment vom Ganzen

-oder gar nicht.

Wenn du so plötzlich wieder da bist, die Vergangenheit noch da ist, dann See ich dich und weiß; ich habe dich ganz und gar vermisst.

Jeder Berg und jeder See bleibt mit deinem Blick auf die Sicht.

All die Jahre und trotzdem bleibst du, egal wohin ich heute fahre oder vom Bild abmale.

Und jede einzigartige Seele bleibt in meinem Kopf und Herz, wie auch du, egal wohin du fährst.

2 Antworten auf „Gedicht. Berg und See

  1. Ist Vergangenheit noch da, oder ist es nur der Schatten der Vergangenheit, was du unter dem Sonnenlicht siehst? Wem gehört aber diesen Schatten, dir? Ich glaube, der ist schon ein wichtiger Teil von dir und wird immer dich verfolgen, weil man seinen eigenen Schatten gar nicht wegmachen.
    Du hast sehr schön geschrieben.
    Meine Frage war aber anders. Warum hast du ein T-Shirt mit dem Wort „sorry“? 🙂

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