Friedensgewimmel

Zart glitzert der Fluss vor meinen Augen,

jeder Stein liegt an seinem eigenen Platz,

grüne Gräser wollen den Himmel erreichen,

kleine weiße Muscheln zieren das Ufer,

der Fluss zwitschert in fliegender Höhe.

Neben der friedlichen Oase schlagen sich Menschen die Köpfe ein,

wie kann es denn sein, dass man sagt:
Liebe ist stärker als Hass,

wenn ihr die weiße Taube abgeschossen habt  

und mit leeren Händen zur Heimatfront zurückgeht,

ohne, dass ihr seht, was ihr bereits habt und Zufriedenheit gab.

Feucht ist die Erde am Schlummern, 

ein Grashalm versucht aufzustehen,

gelbes Licht an Schlösser und Burgen,

graue Decke aus Wolkenbildern,

kräftige Schatten bedecken die Oberfläche.

Neben der friedlichen Oase schlagen sich Menschen die Köpfe ein,

wie kann es denn sein, dass man sagt:
Liebe ist stärker als Hass,

wenn ihr die Waffe auf euch gerichtete habt

und dabei vergesst, woher ihr kommt und nichts bekommt,

was ihr wollt, sondern nur Groll.

Über der Wiese schwebt der Nebel, 

hohe Bäume tanzen im Takt des Windes,

schwimmende Bretter überqueren den Fluss, 

es riecht immer noch nach verbranntem Holz,

Spinnen und Motten verlassen ihr Zuhaus’. 

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