Klinikgedanken: Maskengesicht

Seht ihr das? Diese Maske?
Ich sitze hier, ohne Hoffnung,
ohne Erwartung,
ohne Selbstwahrnehmung.
Seht ihr das? Diese Maske?
Sie lacht mit Empathie,
mit innerer Harmonie,
mit Sympathie.
Seht ihr das? Die Maske?
Sie täuscht die Leute,
die scheinbare Freude,
die Erfolgsbeute.

Ich setze die Maske auf
und verlasse mich darauf.
Doch nun ist sie gefallen,
werde geschnitten von Krallen
und die Muster erscheinen
im Großen und Kleinen.
Ich setze die Maske ab,
strebe, aber bin schlapp.
Ich will von Allem etwas,
reisen, schreiben und Spaß.
Ich weiß, ich habe Rückhalt,
aber, ich bin gegen eine Wand geknallt.
So sehr ich den Halt schätze,
so leid tut es mir, wenn ich versetze
und trotzdem meine Maske wahre,
obwohl ich sie mit Abschaum bewahre.
Es tut mir so unendlich leid
und hoffe, ich tanze für euch bald wieder im Blumenkleid




2 Antworten auf „Klinikgedanken: Maskengesicht

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