Klinikgedicht

„Wir tragen Erinnerungen mit uns herum, 
doch lassen sie und kümmern und nicht darum, 
wohin wir unsere Gefühle stecken,
da ist bereits so viel Staub in den Ecken.
Ich habe Angst irgendwann zu heilen,
würde in den analogen Bildern verweilen,
wenn ich nicht gerade unter Wasser stehe
und an mir selbst kaputtgehe.
Es ist nicht hoffnungslos, sagt man.
Ich weiß nur nicht, was ich tun kann.
Denn wohin gehe ich, kein Ankommen,
kein Verlassen und immer beklommen.
Stabilität kommt nicht vom Nullpunkt
und Liebe nicht, nur weil es funkt.
Brauchen wir ein bisschen mehr Geduld?
Und woher kommt denn meine Schuld?
Am Ende ist das Ende weit entfernt
und mir näher als jeder helle Stern.
Am Anfang weiß ich nicht wer ich bin
und lebe trotzdem mit leidenschaftlichen Sinn.“

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