kurzer Slamtext

Ich frage mich, ob es jetzt vorbei ist. Ich habe mein Ziel erreicht, meinen Traum erfüllt und wie soll es jetzt weitergehen? Darf ich jetzt gehen? Ist es jetzt vorbei?
Doch das kann es jetzt nicht gewesen sein. Ich liebe gerade so sehr, das kann ich nicht wegfallen lassen, nicht allein lassen. Ich lerne deinen Gang, deine Art und ich verliere mich in deinen Augen, die mich anschauen und mich in deinen Bann ziehen und ich bin bereit mich in ihnen zu verlieren. 

Dein Lachen im Gesicht lässt meine Maske fallen und ich beginne zu strahlen, wenn sich dann das Glück in meinen Adern ausbreitet. Meine Hände werden kalt, weil das Blut fehlt und dein Glück weiter durch meinen Körper bebt. 

Im Traum die Realität ausleben, blieb mir zuvor verborgen, aber nun verstehe ich, was es bedeutet und erzähle Geschichten des Tatendrangs. Was passiert, wenn die Hoffnung hinter dem Berg liegen bleibt, wir gehen auf die Suche und schauen der Sonne zu, wie sie den Himmel lebendig einfärbt und unsere Hände ziehen nicht, halten nicht zurück, sondern geben Sicherheit. Während die Zeit unsere Sinne betrügt und das Gefühl verwirrt, genießen wir, dass es Zeit gibt, in der wir tief ein und aus atmen dürfen und Platz für alle Emotionen geben. 

Wenn ich neben dir aufwache, wenn ich neben dir herlaufe, wenn ich neben dir tanze und neben dir nachdenke, gibst du mir Rücksicht, gibst du mir ein Funkeln voller Euphorie und Achtsamkeit. Mit dem Sonnenuntergang durch das schöne Grün unseren Weg finden und die Akzeptanz für die makellose Existenz spüren, während wir uns verführen in den Wald, wo sich unsere Sinne klären und keine Zweifeln an unseren Nerven zehren. 

Ich bin gespannt, was uns hinter dem Berg begegnet, wie lange du Lachen kannst und wie diese Emotionen noch gesteigert werden können. Denn eine Steigerung erscheint mir unmöglich. 

Die Wunden waren dir bewusst und trotz dessen wolltest du mich, wie ich dich und ich kann es immer noch nicht fassen, schließlich hättest du es einfach haben können. Doch du wolltest nicht einfach, du wolltest mich, was ich bis heute nicht begreifen kann, aber solange deine Hand in meiner liegt und ich in deine tiefen Augen blicken kann, schicke ich die Zweifel zum Untergang, auch wenn sie heimlich in meinen Kisten im Kopf umherkreisen und mich wieder zum Anfang bringen. Zum Anfang, an dem ich beschloss nicht mehr zu ringen, nicht mehr zu reisen, nicht mehr zu singen, nicht mehr drauf zu scheißen, nicht mehr zu klingeln, sondern alles zu überspringen und ans Ende zu gehen. 

Alles fühlt sich jetzt besser an. Ich vergesse die Schmerzen, schiebe sie nach Betrachtung weg und zum ersten Mal fühlt es sich gut an, ein kalter Stein zu sein, denn Steine speichern zudem Wärme, deine Wärme in mir, die ich dir als lebendige Decke wiedergebe und mit dir zusammenlebe. 

Mit dir bleibe ich gern wach, bis die Vögel mit dem singen beginnen. 

Meine Dankbarkeit für dein Dasein kann ich nicht in Worte fassen und so gern ich auch schreibe und die Wörter aneinanderfüge, kein Satz gleicht meinem Himmelsgedankenuniversum. Kein Geruch berührt mich, so wie deiner. Kein Glück gleicht diesem und ich hoffe, dass unsere Zeit nicht ausläuft.

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