Gedicht

Lasse uns Freunde sein, dachtest du

und ich meinte, lasse es einfach zu 

und im Nu, saßen wir im Zug 

im auftauendem Morgen

mit einem Müh weniger Sorgen,

denn du saßt neben mir

mit geschlossenen Augen,

wie du auch einst neben mir lagst.

Ich fing an zu glauben,

dass du mich mehr magst,

denn in mir, als wir im Gras lagen,

wollte ich dieses Mal nicht verzagen,

sondern meine Gefühle offenbaren.

Du bist da, wo ich bin und 

wo ich niemals sein werde. 

Doch diese Kerbe erhalte ich nicht,

sondern schlendere im schnellen Schritt

neben dir, vielleicht mit einem Bier

und deiner Hand in meiner,

Richtung weiteren sieben Jahren,

in denen wir uns hoffentlich 

weiterhin so liebevoll umarmen.

Mit dir esse ich liebend gern,

mit dir bleiben Spiralen ein wenig fern

und jede Stunde voller Mitgefühl,

voller Tiefe und selbst das Gewühl,

deiner Gedanken und meiner auch

machen erkennbar, dass ich dich brauch’. 

Bis der morgen uns nach Hause leitet,

solange ein Vogel uns nach Hause begleitet,

bis wir am anderen Ende der Welt waren,

solange wir planen und uns gegenseitig

verlangen. 

Wochen vergehen ohne Rhythmus der Zeit

und so langsam wird mehr verheilt

in uns.

Ich bin bei dir und will bleiben.

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